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Bielefeld
(WB) Die Bildungsberatung des Beruflichen Weiterbildungsverbunds
Bielefeld (BWB) hat bis Oktober dieses Jahres knapp 1.100 Beratungen
durchgeführt. Knapp 60 Prozent aller Ratsuchenden fragten nach dem
Bildungsscheck NRW.
Der bundesweit einmalige Bildungsscheck hat in Nordrhein-Westfalen
alle Erwartungen übertroffen. Bis heute wurden mehr als 153.000
Schecks ausgegeben, davon 16.300 Schecks in OWL. Das Angebot richtet
sich an kleine und mittlere Unternehmen mit maximal 250
Beschäftigten. Bilden sich deren Mitarbeiter weiter, übernimmt das
Land die Hälfte der Kurgebühren bis zu 500 Euro. Bildungsschecks
werden auf unbürokratische Art und Weise von Beratungs-
stellen ausgegeben.
"Der Bildungsscheck ist für die Weiterbildungsinteressierten
eine wichtige Unterstützung", bestätigt Renate Gebhardt,
Leiterin der Bildungsberatung des BWB. "'Viele Ratsuchende mit
kleinen Haushaltsbudgets
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belegen
jetzt eine Weiterbildung, weil sie nur die Hälfte
der Kursgebühren bezahlen müssen. Und wenn wir dann noch Angebote
vor Ort finden, so dass keine zusätzlichen Kosten für Fahrt und
Unterkunft hinzukommen, ist dies häufig ein Türöffner für
lebenslanges Lernen."
Bundesweit beteiligen sich lediglich 23 Prozent der Beschäftigten
an Fortbildungsmaßnahmen. Für das Ministerium für Arbeit,
Gesundheit und Soziales in NRW ist das ein guter Grund zu versuchen,
mit dem Bildungsscheck auch so genannte bildungsferne Zielgruppen zu
erreichen. Hierzu gehören auch Migrantinnen und Migranten, die den
Bildungsscheck unterproportional nutzen.
Das sich Weiterbildung lohnt, zeigt das Beispiel von Hermann K. Der
30jährige Aussiedler arbeitet in einem holzverarbeitenden Betrieb.
Von seinen Kollegen hörte er von der Förderung durch das Land NRW
und kam zur Beratung. Nun will er sich in CNC-Technik weiterbilden.
Infos im Internet unter www.bwb-bielefeld.de
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