Bildungsscheck

Neue Konditionen seit 01.01.2016

 

Auch 2017 gibt es den Bildungsscheck NRW sowohl für Bürgerinnen und Bürger wie auch für KMU (kleine und mittlere Unternehmen mit max. 249 Beschäftigen). In der neuen ESF Förderphase (Europäischer Sozialfonds) richtet sich der Bildungsscheck NRW vor allem an Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrende.

Wer die folgenden Konditionen erfüllt, kann den Bildungsscheck grundsätzlich erhalten

  • Einen Bildungsscheck beantragen können alle Beschäftigten in NRW (außer Öffentlicher Dienst)
  • Zielgruppen: An- und Ungelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss, Ältere ab 50 Jahren, beschäftigte Zugewanderte, befristet Beschäftigte, Berufsrückkehrende und Teilzeitbeschäftigte mit maximal 20 Wochenstunden.
  • Das Unternehmen, bei dem Sie arbeiten, darf maximal 249 Beschäftigte haben
  • Ihr zu versteuerndes Einkommen darf maximal 30.000,- EUR, bei gemeinsam Veranlagten maximal 60.000,- EUR betragen
  • Im Zeitraum von zwei Kalenderjahren können Sie einen Bildungsscheck erhalten
  • Förderhöhe je Bildungsscheck: 50 % der Kurskosten, höchstens 500,- Euro (Den Eigenanteil trägt der/die Bildungsscheckempfänger/in, vgl. betrieblicher Zugang)


Selbständige und Freiberufler können den Bildungsscheck nicht erhalten.

 

Wer berät?

  • Der Inanspruchnahme von Bildungsschecks geht eine verpflichtende Bildungsberatung voraus. Die Weiterbildungsberatung des Beruflichen Weiterbildungsverbund Bielefeld (BWB) e.V. ist eine anerkannte Beratungsstelle.

Weitere Informationen rund um den Bildungsscheck unter:

www.weiterbildungsberatung.nrw
www.bildungsscheck.nrw.de
Onlinecheck

Zur schnelleren Orientierung gibt es den "Quick-Check-Bildungsscheck", der von Bildungsscheck-Interessierten zur Abfrage der grundsätzlichen Fördervoraussetzungen genutzt werden kann.

Betrieblicher Zugang

Betriebe mit weniger als 250 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (mit Arbeitsstätte in NRW) können im Zeitraum von zwei Kalenderjahren maximal zehn Bildungsschecks für ihre Beschäftigten beantragen – ausgenommen ist der öffentliche Dienst. Der Betrieb trägt den Eigenanteil. Das Arbeitnehmerbrutto darf maximal 39.000 EURO im Jahr betragen

Was wird gefördert?

  • Alle Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung und dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit dienen, können gefördert werden.

    Qualifizierungsinhalte können beispielsweise sein: Sprach- und EDV-Schulungen, Erwerb von Schlüsselqualifikationen, Medienbildung oder Lern- und Arbeitstechniken, Vorbereitung auf eine Externenprüfung. Ebenso können Nachqualifizierungen, die für die volle Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifizierungen notwendig sind, bezuschusst werden.

    Ausgeschlossen von der Förderung sind unter anderem rein arbeitsplatzbezogene Anpassungsqualifizierungen wie Maschinenbedienerschulungen oder Trainings bei neuen Produkteinführungen sowie der Erwerb, die Aktualisierung und die Erweiterung von Fahrerlaubnissen und Fahrausweisen (z. B. Gabelstaplerschein).


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