Bildungsscheck

Am 30. April 2018 sind neue Konditionen für den Bildungsscheck in Kraft getreten. Dieser gilt weiterhin für Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen mit max. 249 Beschäftigen, allerdings mit neuen Einkommensgrenzen. Zudem ist die Zielgruppenorientierung weggefallen. Im Mittelpunkt steht nun die Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen bei den Herausforderungen im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung. Deshalb können jetzt beispielsweise auch Weiterbildungen gefördert werden, die als E-Learning erfolgen. Neu ist auch die Förderung von Selbständigen.

Wer die folgenden Konditionen erfüllt, kann den Bildungsscheck grundsätzlich erhalten

  • Einen Bildungsscheck beantragen können alle Beschäftigte in NRW (außer Öffentlicher Dienst), sowie Selbständige.
  • Das Unternehmen, bei dem Sie arbeiten, darf maximal 249 Beschäftigte haben.
  • Ihr zu versteuerndes Einkommen darf maximal 40.000,- EUR, bei gemeinsam Veranlagten maximal 80.000,- EUR betragen.
  • Sie können ab sofort jedes Kalenderjahr einen Bildungsscheck erhalten.
  • Förderhöhe je Bildungsscheck: 50 % der Kurskosten, höchstens 500,- Euro (Den Eigenanteil trägt der/die Bildungsscheckempfänger/in, vgl. betrieblicher Zugang).


Studierende und Auszubildende können den Bildungsscheck nicht erhalten.

 

Wer berät?

  • Der Inanspruchnahme von Bildungsschecks geht eine verpflichtende Bildungsberatung voraus. Die Weiterbildungsberatung des Beruflichen Weiterbildungsverbund Bielefeld (BWB) e.V. ist eine anerkannte Beratungsstelle.

Weitere Informationen rund um den Bildungsscheck unter:

www.weiterbildungsberatung.nrw
www.bildungsscheck.nrw.de
Onlinecheck

Informationen des Ministeriums


Zur schnelleren Orientierung gibt es den "Quick-Check-Bildungsscheck", der von Bildungsscheck-Interessierten zur Abfrage der grundsätzlichen Fördervoraussetzungen genutzt werden kann.

Betrieblicher Zugang

Betriebe mit weniger als 250 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (mit Arbeitsstätte in NRW) können in jedem Kalenderjahr bis zu zehn Bildungsschecks für ihre Beschäftigten beantragen – ausgenommen ist der öffentliche Dienst. Der Betrieb trägt den Eigenanteil. Die Einkommensgrenze ist entfallen.

Was wird gefördert?

  • Alle Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung und dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit dienen, können gefördert werden.

    Qualifizierungsinhalte können beispielsweise sein: Sprach- und EDV-Schulungen, Erwerb von Schlüsselqualifikationen, Medienbildung oder Lern- und Arbeitstechniken, Vorbereitung auf eine Externenprüfung. Ebenso können Nachqualifizierungen, die für die volle Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifizierungen notwendig sind, bezuschusst werden.

    Ausgeschlossen von der Förderung sind unter anderem rein arbeitsplatzbezogene Anpassungsqualifizierungen wie Maschinenbedienerschulungen oder Trainings bei neuen Produkteinführungen sowie der Erwerb, die Aktualisierung und die Erweiterung von Fahrerlaubnissen und Fahrausweisen (z. B. Gabelstaplerschein).


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